Webflow Preise wirken auf den ersten Blick unübersichtlich – vor allem seit dem großen Pricing-Update im Mai 2026. In diesem Guide erfährst du, was Site Plans, Workspace Plans und Add-ons wirklich kosten, wie die Mehrwertsteuer für deutsche Unternehmen funktioniert und was eine Webflow-Website am Ende pro Jahr tatsächlich kostet.
Seit Mai 2026 hat Webflow seine Preisstruktur überarbeitet – und genau das sorgt aktuell für Verwirrung bei Unternehmen, die sich zum ersten Mal mit den Webflow Preisen beschäftigen. Die wichtigste Änderung: Die bisherigen CMS- und Business-Site-Plans wurden zu einem neuen Premium Site Plan zusammengeführt, und mit dem Team Plan ist eine neue Zwischenstufe vor Enterprise entstanden.
Grundsätzlich unterscheidet Webflow zwischen zwei Kostenarten, die oft verwechselt werden: Site Plans gelten für eine konkrete, veröffentlichte Website – sie regeln Hosting, Bandbreite, CMS-Funktionen und Seitenlimits. Workspace Plans betreffen den Arbeitsbereich, in dem du oder deine Agentur Websites erstellen und verwalten. Eine Website braucht immer einen Site Plan, sobald sie unter eigener Domain live geht – einen Workspace Plan nur, wenn du mehrere Projekte parallel verwaltest, Code exportierst oder im Team arbeitest.
Die Site Plans sind für die meisten Unternehmen der eigentlich entscheidende Kostenfaktor. Ein kostenloses Konto bei Webflow anzulegen kostet dich nichts – erst mit der Veröffentlichung unter eigener Domain wird ein Site Plan fällig. Bei jährlicher Zahlung sparst du gegenüber der Monatsabrechnung in der Regel 35-40 % – ein Detail, das viele Vergleiche nur am Rande erwähnen, das sich über mehrere Jahre aber deutlich bemerkbar macht.
Wichtig für ehemalige Business-Kunden: Die inkludierte Bandbreite sinkt im neuen Premium Plan von 100 GB auf 50 GB. Wer regelmäßig darüber liegt, muss ein Bandbreiten-Add-on dazubuchen.
Workspace Plans werden oft mit Site Plans verwechselt, erfüllen aber eine andere Aufgabe: Sie regeln, wie viele Projekte parallel entstehen, ob Code exportiert werden kann und wie viele Personen zusammenarbeiten. Wird deine Website von einer Agentur betreut, ist das meist zweitrangig – die Agentur trägt diese Kosten in ihrem eigenen Workspace.
Faustregel: Baut und pflegt eine Agentur deine Website, brauchst du selbst meist keinen bezahlten Workspace Plan – nur den passenden Site Plan für deine Website.
Über die Grundpreise hinaus bietet Webflow optionale Add-ons an, die kaum ein Vergleichsartikel im deutschsprachigen Raum bislang ausführlich erklärt. Für eine normale Unternehmenswebsite sind sie meist nicht zwingend nötig, für bestimmte Fälle aber relevant:
Für die klassische KMU-Website aus Karlsruhe und Umgebung reicht in den allermeisten Fällen der Premium Site Plan ohne zusätzliche Add-ons völlig aus.
Ein Punkt, den kaum ein Vergleichsartikel wirklich erklärt: Wie funktioniert die Mehrwertsteuer bei Webflow für deutsche Unternehmen? Seit Januar 2023 behandelt Webflow Kunden in Deutschland steuerlich unterschiedlich, je nachdem, ob eine gültige Umsatzsteuer-ID hinterlegt ist.
Praxistipp: Trage deine USt-ID direkt im Workspace unter Billing → Tax Information ein, bevor du einen Plan buchst. Nachträgliche Korrekturen sind möglich, kosten aber unnötig Zeit – besonders, wenn du als Agentur Site Plans im Namen von Kunden einrichtest.
Die reinen Plan-Preise sagen wenig darüber aus, was eine Website am Ende tatsächlich kostet. Drei realistische Szenarien, wie wir sie bei Kunden aus Karlsruhe und Baden-Württemberg regelmäßig sehen:
Was zusätzlich zu den reinen Plattformkosten dazukommt – etwa Konzeption, Design und technische Umsetzung – erklären wir ausführlich in unserem Guide zu Website-Preisen und Budget.
Bei WordPress zahlst du oft weniger für reines Hosting, dafür kommen schnell versteckte Kosten dazu: Premium-Theme, Page-Builder-Plugin, Sicherheits-Plugin, Backup-Lösung und gelegentliche Entwicklerstunden für Updates. Rechnet man das zusammen, liegen professionell betreute WordPress-Websites am Ende oft bei ähnlichen oder höheren Jahreskosten als eine vergleichbare Webflow-Website mit Premium Plan.
Der entscheidende Unterschied liegt weniger im Preis als in der Wartung: Bei Webflow gibt es keine Plugin-Updates, keine PHP-Versionskonflikte und keine Backend-Logins, die gehackt werden können – Hosting, CDN und SSL-Zertifikat sind automatisch inklusive. Eine ausführliche Gegenüberstellung findest du in unserem Webflow vs. WordPress Vergleich.
Webflow ist 2026 nicht mehr das günstigste, aber eines der wirtschaftlichsten Systeme für professionelle Unternehmenswebsites – vorausgesetzt, du wählst den richtigen Plan. Für die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Karlsruhe und Umgebung ist der Premium Site Plan mit rund 22 € im Monat der sinnvollste Startpunkt: genug CMS-Kapazität für Blog, Referenzen und Leistungsseiten, ohne für Funktionen zu zahlen, die du nie brauchst.
Wenn du selbst mit Webflow starten willst, kannst du dich hier kostenlos registrieren und dir die Plattform in Ruhe ansehen. Und falls du lieber direkt eine Agentur an deiner Seite willst, die Plan-Auswahl, Einrichtung und Umsetzung übernimmt: In unserem Leitfaden zur Webflow-Agentur in Karlsruhe zeigen wir, worauf es ankommt.
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